WanderGenuss Nockberge

Über 1.000 km schlängeln sich die Wanderwege im UNESCO Biosphärenpark Nockberge vorbei an idyllischen Bergseen und sprudelnden Quellen zu den sanften Gipfeln. Dieses unverwechselbare Erscheinungsbild und die vielen Sonnenstunden machen die Nockberge zum idealen Wandergebiet.

Hier findet man neben weitläufigen Wanderwegen für ausgiebige Bergtouren viele gut beschilderte Rundwege, welche auch von Familien mit Kindern ohne Schwierigkeiten zu bewältigen sind. Auch für Mountainbiker wartet ein gut ausgebautes Wegenetz für Tagesausflüge oder Mehrtagestouren.

Der Name „Nockberge“ stammt von den runden Bergkuppen, die einzigartig im gesamten Alpenraum sind. Zahlreiche kleinere Bergseen zeugen auch heute noch von dem Eiszeitgletscher, der hier vor Millionen von Jahren existierte.

 

Hier gibt es auch den größten Fichten-, Lärchen- und Zirbenwald der Ostalpen. Daneben findet man zahlreiche Bergsträucher wie Preisel- oder Heidelbeere oder den sogenannten Speik (Valeriana celtica) – eine intensiv duftende Baldrianart. Die Wurzeln dieser Pflanze wurden früher als Räuchermittel in den Orient exportiert.

       

Der höchste Gipfel der Nockberge ist der Rosennock mit einer Höhe von 2.440 m. Er ist einer der beliebtesten Wanderziele des Langalmtals. Weitere sind unter anderem der Klomnock (2.331 m) der  Malnock  (2.226 m) sowie der kleine und große Pfannock mit 2.200 bzw. 2.251 m und der Predigerstuhl (2.170 m)

Fotos @ Biosphärenpark Nockberge  

Idyllische Bergseen und die für diese Gegend typischen Latschenkiefergewächse findet man überall in den Nockbergen.

Latschenkiefer / Foto (c) ARGE Langalmtal

Zunderwand / Foto (c) ARGE Langalmtal

Nassbodensee / Foto (c) ARGE Langalmtal

Flora & Fauna

In den Kärntner Nockbergen leben viele verschiedene Tierarten, darunter Säugetiere, wie Murmeltiere, Rothirsche, Gämsen, Rehe und Füchse. Aber auch Vögel, wie Auerhühner, Haselhühner und Tannenhäher sind hier anzutreffen. Die Nockberge sind ebenso bekannt für seltene Insektenarten sowie für das Vorkommen der Birkenmaus und des Alpensalamanders.

Nicht umsonst zählen  die Nockberge zu einem von insgesamt vier UNESCO-Biosphärenparks und nehmen damit eine besondere Stellung zwischen Natur,  Kulturlandschaft und Regionalentwicklung ein.

Impressionen aus dem Langalmtal / Nockbergen

Fotos: MBN Tourismus Ges.m.b.H. (7,8), & ARGE Langalmtal